TopMenue

02. Umfassende Ermächtigung des Entwicklungsteams

Dieser Beitrag befindet sich noch in Bearbeitung!

scrum.that.runs

Ein Teil dieser Seiten wurde ursprünglich für doktor-scrum.de geschrieben und ziehen nun hierher nach scrumcess.de um; leider sind sie aber inhaltlich noch nicht vollständig auf scrumcess.de umgearbeitet. Zudem ist es durchaus möglich, dass die enthaltenen Links noch ins Leere zeigen, bzw. noch auf doktor-scrum.de verweisen.
Ich bitte Sie, das zu entschuldigen.

Umfassend ermächtigte Teams organisieren sich selbst, handeln verantwortungsvoll, effizient und hoch produktiv für die Schaffung höchsten Wertschöpfungspotenzials

Was ist die „Ermächtigung“ des Entwicklungsteams?  ^

Um dem Auftrag und dem Anspruch der Auftraggeber / Stakeholder und des Managements vollständig gerecht werden zu können, ist es für das Entwicklungsteam von essenzieller Bedeutung, durch das Management ausdrücklich und umfassend ermächtig zu werden, während des Projektes jederzeit und von außen unbeeinflusst alles tun zu dürfen, tun zu können und auch tun zu müssen, was ihnen angemessen und notwendig erscheint, um das Projektziel — die Realisation des Produktes mit dem höchstmöglichen Wertschöpfungspotenzial für den Auftraggeber und damit im Weiteren auch für das ausführende Unternehmen – erfolgreich erreichen zu können.

Ermächtigt zu sein, alles Notwendige für den Erfolg des Projektes zu tun, bedeutet, dass es ausdrücklich im Bereich der Kompetenzen des Entwicklungsteams liegt, alle sich entlang des Projektverlaufs ergebenden Entscheidungen selbst, spontan und anhand ihrer Erfahrungen und Fachkenntnisse unbeeinflusst von außen treffen zu dürfen und — unter Beachtung der technischen, fachlichen, finanziellen und zeitlichen Rahmenbedingungen des Projektes — dabei frei in der Wahl ihrer Mittel zu sein, um die gestellten Anforderungen teamspezifisch optimal, zielorientiert und effizient umzusetzen.

Aber ist das Entwicklungsteam denn nicht automatisch dazu ermächtigt? Ist es nicht sogar dazu verpflichtet?!  ^

Sind die Mitarbeiter als interne oder externe Mitarbeiter denn nicht bereits implizit vollständig ermächtigt, alles Notwendige zu tun, um das Projektziel erfolgreich zu erreichen?

Ja, sind sie aufgrund ihres Vertrages nicht sogar vollständig und ausdrücklich dazu verpflichtet, alles Notwendige, usw., zu tun?

Sie haben oder bekommen ihre Aufgaben und die sollen sie schnellst- und bestmöglich und erfolgreich umsetzen, wieso soll es da noch eine extra Einladung in Form einer „umfassenden Ermächtigung“ brauchen?

Das Commitment ist ein Versprechen des Entwicklungsteams  ^

Selbstverständlich liegt es im Aufgabenbereich des Entwicklungsteams, die eigentliche Realisierung der gestellten Anforderungen durchzuführen; immerhin verpflichten sie sich mit der Abgabe des „Commitment“ am Ende der ersten Phase des Sprint-Plannings dazu, alle von ihnen akzeptierten Anforderungen bis zum Ende des Sprints vollumfänglich fertig zu realisieren. Mit dieser Verpflichtung, diesem „Handschlag“, gehen sie also Iteration für Iteration jeweils einen verbindlichen Vertrag ein, von dem sie allerdings zu diesem Zeitpunkt lediglich den von ihnen geschätzten Umfang (Realisationsaufwand) kennen. Was ihnen als Grundlage zur Erfüllung dieses Vertrages jedoch noch fehlt, ist die Bereitstellung der von ihnen in der Planung stillschweigend vorausgesetzten zeitlichen und technischen Möglichkeit, an der Realisation in ausreichendem Maß arbeiten zu können.

Das ist doch Haarspalterei!
Keineswegs! Man kann es fast als Regel bezeichnen, dass Entwicklungsteams zwar darauf verpflichtet werden, für eine zu realisierende Aufgabe einen verbindlichen Abgabetermin zu nennen, sie dann aber zumindest einen Teil der von ihnen für die Realisation veranschlagten Zeit anderweitig beschäftigt werden.

Das ist egal; da wird das dann eben hintendran gehängt.
Das ist durchaus nicht egal, denn auf diese Weise ist eine seriöse, verlässliche und belastbare Planung und Realisation nicht möglich und läßt die Produktion für alle Seiten unzuverlässig und unkalkulierbar werden.

Papperlapapp, so ist das Geschäft eben!

Nun ja, auf diese Weise wird Desorganisation und Chaos als Teil des Geschäftes implementiert. Unter anderem ist es jedoch häufig genau das, was zum Scheitern von Softwareentwicklungsprojekten führt und durch den Einsatz von Scrum behoben werden soll. Natürlich kann je nach Zielrichtung auch gepflegte Desorganisation und ein gut organisiertes Chaos viel Freude bereiten; hier jedoch geht es um komplexe, ernsthaft betriebene und professionelle Softwareentwicklung im Kundenauftrag und dort schadet Desorganisation und Chaos den Erfolgsaussichten eher, als das sie nützen.

Die Ermächtigung ist ein Versprechen des Managements  ^

Die Ermächtigung ist das Versprechen des Managements insbesondere an das Entwicklungsteam, es in der Erfüllung des Vertrages, den das Entwicklungsteam Iteration für Iteration mit der Abgabe des Commitments eingeht, in jeder Form zu unterstützen, es zu beschützen und in die Lage zu versetzten, ihrem Auftrag uneingeschränkt nachkommen zu können. Dieses ausdrückliche Versprechen des Managements ist die konkrete Grundlage für das Vertrauen, das das Entwicklungsteam durch die Abgabe des Commitments ausdrückt. Ohne dieses Vertrauen ist das Entwicklungsteam weder in der Lage, eine kompetente und realistische Aufwandsschätzung abzugeben, noch kann es in der Lage sein, verlässlich hoch-, bzw. höchstwertige (Zwischen-) Ergebnisse zu liefern. Ohne diese Zwischenergebnisse wird es jedoch kaum möglich sein, am Ende verlässlich ein Produkt höchstmöglichen Wertschöpfungspotenzials für den Kunden liefern zu können.

Man kann auch sagen, ohne die vollumfängliche Ermächtigung des Teams ist alles nichts.
Es steht also viel auf dem Spiel!

Ermächtigung bedeutet Verantwortung  ^

Die Ermächtigung allein ist ohne Wert, denn zu der umfassenden Ermächtigung gehört auch Konsequenz in Form von Verantwortung. Was sich zunächst einmal gefährlich anhört, ist ein nicht zu vernachlässigender Motivationsfaktor: Verantwortung. Vernünftig ausgestaltete Verantwortungsübertragung ist generell und insbesondere in Scrum ein wesentlicher Produktionsfaktor, insbesondere dann, wenn die Verantwortung dorthin übertragen wird, wo auch die jeweilige Kompetenz angesiedelt ist. In diesem Fall wird die Verantwortung für die Softwareentwicklung den Softwareentwicklern übertragen, die zum Ende jeder Iteration verlässlich ein überprüfbares Ergebnis abliefern. Dieses Ergebnis wird in der Abnahme, dem Sprint-Review, abgenommen — oder, wenn das Ergebnis den Erwartungen nicht entspricht, eben nicht. Wird das Entwicklungsteam den Erwartungen oder seiner Verantwortung nicht gerecht, muss man dies selbstverständlich hinterfragen und sich gemeinsam um eine Lösung dieses Problems bemühen, was aber den Grundsatz „ohne Verantwortung keine Verantwortlichkeit, ohne Verantwortlichkeit keine Zuständigkeit und ohne Zuständigkeit kein Ergebnis“ nicht in Frage stellt.

Das Team muss schnell reagieren können  ^

Ein großer Vorteil eines agilen Entwicklungsteams ist, dass es kompakt genug ist, um schnell und flexibel auf Herausforderungen und Veränderungen reagieren zu können. Auf diese Weise ist es in der Lage, plötzlich auftretende Problemstellungen spontan in einer intuitiven, für das Team spezifischen, optimalen Art einer Lösung zuführen zu können. Wird das Entwicklungsteam in dieser grundlegenden Fähigkeit eingeschränkt, verliert sich dieser Vorteil und Performance, Produktivität und Verlässlichkeit nehmen ab. Scrum vermeidet aus diesem Grund ausdrücklich hierarchische, potenziell blockierende Strukturen und setzt stattdessen auf konsequente Demokratisierung und uneingeschränkte Selbstbestimmung und Selbstorganisation des gesamten Teams und an dieser Stelle insbesondere des Entwicklungsteams, um die sich auf dem „Dienstweg“ durch die Hierarchien fast zwangsläufig ergebenden Zeitverzögerungen und eventuelle Blockaden von vornherein zu vermeiden.

Das Team benötigt die umfassende und ausdrückliche Ermächtigung  ^

Erst die öffentliche, umfassende und ausdrücklich ausgesprochen Ermächtigung des Entwicklungsteams durch das Management verschafft allen Beteiligten des Teams Klar- und Sicherheit, nicht nur einfach in die Verantwortung genommen zu werden, sondern auch die Möglichkeiten und den Frei- und Ermessensspielraum zu erhalten, die übertragene Aufgabe erfolgreich zum Vorteil von Kunde, Unternehmen und Teams lösen zu können.

Gerade im Übergang von einer hierarchischen zu einer sich selbst organisierenden, vertrauensbasierten Organisationsstruktur ist es daher nicht ausreichend, eine implizite, stillschweigende Ermächtigung anzunehmen oder vorauszusetzen und das Team lediglich darauf zu reduzieren, dass es ihre natürliche und vertraglich vereinbarte Aufgabe und Pflicht sei, die Projekte, in denen sie eingesetzt sind, zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Erweitert man die implizite Ermächtigung im Sinne Scrums durch eine explizite Ermächtigung mit Verantwortungsübertragung, liegen alle Aspekte der konkret zu erbringenden Leistung im ausschließlichen Entscheidungsbereich des Scrum-, bzw. Entwicklungsteams. Damit hat die Anforderung an das Entwicklungsteam, „alles Notwendige zu tun“, einen wesentlich größeren Wirkungskreis und verschafft ihm die entscheidenden Bewegungsspielräume und Sicherheiten für ein effizientes, hochproduktives und -perfomantes und nicht zuletzt erfolgreiches Arbeiten.

Die umfassende Ermächtigung ist ein Zeichen  ^

Die umfassende Ermächtigung ist zu guter Letzt auch ein Zeichen an das Team. Ein Zeichen von Wertschätzung und Vertrauen in das Team, ein Zeichen, die Prinzipien von Scrum ernst zu nehmen und wahren zu wollen und ein Zeichen dafür, dass das Projekt vom Management als wichtig erachtet und sehr ernst genommen wird. Gerade Letztere merkt man den Projekten in manchen Unternehmen bedauerlicherweise erst dann an, wenn sie — die Projekte — zu kippen drohen.

Prinzipien und Werte bilden ein System  ^

Jedes Prinzip und jeder Wert ist der Kopf einer eigenen Beeinflussungskaskade anderer Prinzipien und Werte, denn jede Wertänderung wirkt sich auf weitere Prinzipien und Werte, die auf ihnen aufbauen, aus. An vielen Stellen stehen die Prinipien und Werte sogar in direkter Wechselwirkung zueinander.

Aus diesem Grund müsste jede Wertänderung eines beliebigen Prinzips oder Wertes durch die Kaskadierung Wertänderungen aller anderen Prinzipen und Werte nach sich ziehen, so dass dieses System -- einmal angestoßen -- im Grunde nie wieder zur Ruhe kommen dürfte. Das ist in der Praxis jedoch nicht der Fall, da es sich bei den Abhängigkeiten und Wechselwirkungen um ein soziales, gedämpftes System handelt, dessen innere Wirkung sich von Ebene zu Ebene abschwächt.

Aus diesem Grund werden hier als Quellen und Ziele der wertändernden Beeinflussungen nur die jeweils direkten Addressaten angegeben und nicht diejenigen, die in einer tieferen Ebenen der jeweiligen Kaskade betroffen sind.

Sowohl die Definitionen der Prinzipien und der Werte und ihre jeweiligen Zusammenhänge, Beeinflussungen, bzw. Verknüpfungen oder Nicht-Verknüpfungen, können nicht den Anspruch von Vollständigkeit und Korrektheit erheben, da es sich um eine weitestgehend subjektive Sicht handelt. Man kann daher aus diesen oder jenen Gründen durchaus anderer Meinung sein (zumal die Auswahl und die Beziehungen zueinander aktuell auch noch nicht vollständig von mir kommentiert sind). Sollten Sie also anderer Meinung sein als ich, würde ich mich über einen diesbezüglichen Kommentar sehr freuen; recht vielen Dank!

Was aktuell noch vollständig fehlt, sind Darstellung und Beschreibung der Beeinflussung der Werte untereinander; dieser Teil befindet noch in der Analyse.

’02. Umfassende Ermächtigung‘ beeinflusst

Prinzipien
  • 03. Uneingeschränkte Selbstorganisation des Teams
  • 04. Konsequente Demokratisierung

    Das Prinzip der umfassenden Ermächtigung ist die Basis für die uneingeschränkte Selbstorganisation und die konsequente Demokratisierung des Teams, denn erst mit der umfassenden Ermächtigung des Teams werden ihm die notwendigen Mittel für eine umfassend erfolgreiche Durchführung der Projekte an die Hand gegeben.

  • 06. Optimales Produktionsklima für das Entwicklungsteam
  • Dem Projektteam ein optimales Produktionsklima zu ermöglichen, ist eines der Kernprinzipien Scrums. Ermächtigung, Selbstorganisation und Demokratisierung sind wesentliche, zur Herstellung des optimalen Produktionsklimas beitragende Bausteine. Je breiter die umfassende Ermächtigung ausgeprägt ist, desto höher werden Qualität und Wertschöpfungspotenzial des herzustellenden Produktes sein.

  • 12. Höchstmögliche Motivation

    Die umfassende Ermächtigung schafft die Grundlage für die selbstbestimmte und -organisierte Arbeit des Teams, was entsprechenden Einfluss auf die Motivation der Teammitglieder und den Projekterfolg hat.

Werte
  • Begeisterung, Freude, Spaß
  • Initiative

    Zu etwas ausdrücklich und umfassend ermächtigt zu werden, befreit und macht Lust auf die Arbeit mit dem jeweiligen Thema, da das Team entscheidende Bewegungs- und Entscheidungsspielräume erhält, was Begeisterung und Initiative der Beteiligten nachhaltig fördert. Da es sich bei der umfassenden Ermächtigung und den sich daraus ergebenden Chancen, Risiken und Konsequenzen jedoch um ein für viele Beteiligte neues Konzept handelt, müssen sie häufig erst an das Thema herangeführt werden. Dabei handelt es sich um eine Aufgabe des Scrum-Masters

  • Kontinuität, Nachhaltigkeit

    Scrum bereitet mit der umfassenden Ermächtigung den Boden für verantwortungsvolles, selbstbestimmtes und nachhaltiges Arbeiten für die Herstellung nachhaltiger, langlebiger Produkte höchstmöglicher Qualität.

  • Kollaboration

    Nicht der Einzelne wird ermächtigt, alles Sinnvolle und Notwendige für eine erfolgreiche Durchführung des jeweiligen Projektes zu tun, sondern die gesamte Gruppe, das Team. Auf diese Weise wird die Kollaboration der Beteiligten gefordert und gefördert, damit sie zu einem wertvollen Bestandteil der Projektarbeit wird.

  • Leistung
  • Mitarbeitermotivation
  • Produktivität

    Die umfassende Ermächtigung ist die Basis für eine entspannte und durch eine hohe Produktivität gekennzeichnete Arbeitsatmosphäre des Teams, die die Werte Leistung, Mitarbeitermotivation und Produktivität positiv beeinflusst.

  • Prozessverlässlichkeit

    Die umfassende Ermächtigung ist eines der wesentlichen Eckpfeiler von Scrum. Umso umfänglicher das Prinzip umgesetzt wird, desto verlässlicher wird der Prozess seine Vorteile ausspielen können.

  • Selbstorganisation

    Selbstorganisation ist eine direkte, aus der umfassenden Ermächtigung resultierende Folge und Konsequenz und orientiert sich in ihrem Maß an der Qualität und dem Maß der Umsetzung des Prinzips.

  • Selbstvertrauen
  • Sicherheit

    Umfassend ermächtigt zu sein, selbstbestimmt und -organisiert alles Notwendige zum erfolgreichen Erreichen des Projektzieles tun zu können, macht stolz und stärkt das Selbstvertrauen und gibt Sicherheit.

  • Teamgeist
  • Teammotivation
  • Teamverlässlichkeit

    Scrum ist ein sozialer Teamprozess. Die umfassende Ermächtigung gilt ausdrücklich dem Team und unterstützt es in der Druchführung seiner Arbeit.

  • Verantwortung
  • Zielorientierung und -treue

    Mit der ausdrücklichen Erklärung umfassenden Ermächtigung findet eine Verantwortungsübertragung zum Team statt. Das Team wird dadurch in seinem Streben, erfolgreich das gesetzte Ziel zu erreichen, angespornt.

  • Zufriedenheit

    Die Möglichkeit zu erhalten, eigenverantwortlich auf das Projektziel hin zu arbeiten, ist ein starker Motivationsfaktor, der nicht nur die persönliche Leistungsentfaltung unterstützt, sondern die Zufriedenheit der Beteiligten steigert.


’02. Umfassende Ermächtigung‘ wird beeinflusst von

Prinzipien
  • 03. Uneingeschränkte Selbstorganisation des Teams
  • 04. Konsequente Demokratisierung
  • 12. Höchstmögliche Motivation

    Die umfassende Ermächtigung wird dem Team ausdrücklich vom Management ausgesprochen und hängt insofern zunächst hauptsächlich von Willen und Einstellung des Managements gegenüber Scrum im Allgemeinen, den oben genannten Prinzipien im Speziellen und der Einstellung des Managements gegenüber dem Team ab, denn wie die umfassende Ermächtigung vom Team dann tatsächlich genutzt und umgesetzt werden kann, ist nicht zuletzt auch von dem Maß, wie weit dieser Gestaltungsspielraum vom Team in der Realität dann auch genutzt werden kann, abhängig!

Werte
  • Mitarbeiterverlässlichkeit
  • Teamverlässlichkeit
  • Prozessverlässlichkeit

    Die konkrete Umsetzung der umfassenden Ermächtigung hängt nicht nur von den Möglichkeiten, sondern u. A. auch von der Verlässlichkeit der Beteiligten und des gesamten Teams und der Qualität der Umsetzung des Prozesses ab.

  • Demokratisierung
  • Selbstorganisation

    Maß und Qualität der konkret in der Projektsituation umgesetzten Demokratisierung und Selbstorganisation des Teams sind von entscheidender Bedeutung für Maß und Qualität der Umsetzung der umfassenden Ermächtigung und in der Folge auch des Projektes.

  • Verantwortung

    Der gesamte Bereich der Ermächtigung, Selbstorganisation und Demokratisierung kann nur dann erfolgreich durch das Team ausgefüllt werden, wenn sich alle Beteiligten im Klaren darüber sind, dass die umfassende Ermächtigung als Konsequenz eine weitestgehende Verantwortungsübertragung an das Team, bzw. Verantwortungsübernahme durch das Team mit sich bringt. Wird sie von den Beteiligten — das betrifft sowohl Management als auch Team — in der konkreten Projektsituation nicht akzeptiert oder nicht an- oder wahrgenommen, sind der Erfolg des Einsatzes von Scrum als Prozess und der Erfolg des Projektes zumindest gefährdet.

[zurück zum Seitenanfang]


, ,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

V1503130747DE